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Tipps zum erfolgreichen Hausverkauf 09181 - 299722

Fehler rund um die Besichtigung der Interessenten:

  • Veröffentlichung der Objektadresse.
    Wer die Lage seines privat bewohnten Hauses in der Verkaufsanzeige veröffentlicht, muss mit unangemeldeten Besuchern zu jeder Tageszeit auch an Sonn- und Feiertagen rechnen. Zudem kann man davon ausgehen, dass organisierte Einbrecherbanden solche Objekte daraufhin überprüfen, ob das Objekt ein leichtes Ziel für einen Einbruch bietet.
     
  • Interessenten ins Haus lassen, ohne deren vollständige Daten zu haben.
    Kaum zu glauben, aber die meisten Privatverkäufer lassen fremde Besucher durch alle Räume des Hauses gehen, ohne dass sie sich vorher die Wohnanschrift der Interessenten erhalten hätten. Kriminellen wird so Tür und Tor geöffnet. Zudem verpasst man die Gelegenheit, Verbindlichkeit für Verkaufschancen herzustellen sondern fördert eher eine Garagenflohmarkt-Atmosphäre.
     
  • Interessenten in die eigene finanzielle Situation Einblick nehmen lassen.
    Falls finanzielle Aspekte für Ihren Hausverkauf eine Rolle spielen, dürfen Sie dies keinem Kaufinteressenten gegenüber erkennen lassen; das würde den Druck auf den Kaufpreis verstärken. Zudem zweifeln in solchen Situationen Interessenten dann stärker am Erhaltungszustand des Hauses, da sie davon ausgehen, dass mit Investitionen und Pflege gespart wurde. Aber selbst wenn Sie finanziell wohlhabend sind, sollten Sie das beim Hausverkauf nicht zu sehr in den Vordergrund stellen, da man Ihnen dann einen hohen Kaufpreiserlös nicht gönnt. 
     
  • Besichtigungen durchführen, ohne das Haus dafür optimal vorbereitet zu haben.
    Einer der schwersten und häufigsten Fehler besteht darin, das Haus Interessenten zu zeigen, so lange noch optische Mängel bestehen, die sich leicht beheben ließen. Preisverluste von bis zu 30 % können die Folge sein.
     
  • Interessenten über andere Interessenten und deren Verhandlungsstand informieren.
    Es schadet zwar nicht, Kaufinteressenten spüren zu lassen, dass sie nicht die einzigen Interessenten sind. Wer jedoch Einzelheiten über den Stand bei den anderen Interessenten preisgibt, schadet sich im Hinblick auf den erzielbaren Preis enorm. Ein im Verkauf erfahrener Interessent kann durch gezielte Nachfragen schnell herausfinden, ob noch Verhandlungspotential besteht.
     
  • Schlusspunkt der Besichtigung auf dem Dachboden, im Keller oder draußen am Gartenzaun.
    Sie haben die Besichtigung durchgeführt und Ihr Zuhause gezeigt. Zeit dem Interessenten auch ein paar Fragen zu stellen und seine Eindrücke zu erfahren. Dieses kurze, wichtige Gespräch sollte keinesfalls an einem Ort stattfinden, der die Offenheit der Kaufinteressenten hemmt.
     
  • Interessenten bei der Besichtigung "zutexten". 
    Wer seinen Kaufinteressenten zeitgleich mit der Besichtigung ununterbrochen weitere Information zum Haus und zur eigenen Lebensgeschichte liefert, verhindert, dass die für den Verkaufserfolg wichtigen emotionalen Eindrücke über das Haus sich beim Kaufinteressenten bilden und setzen können. Diese Art von Menschen, die ich gerne respektvoll als "Sender" bezeichne, wundern sich nach Monaten, warum sie ihr Haus immer noch nicht verkaufen konnten, obwohl alle Fakten zum Haus eigentlich für den Erfolg sprechen würden. 
     
  • Kritik der Interessenten an Teilen des Hauses zurückweisen.
    "Oh, das Bad - das muss renoviert werden!" Wer bei solchen Äußerungen von Kaufinteressenten eine Gegenposition einnimmt, wird den Interessenten verlieren.
     
  • Familienfotos in der Besichtigungsphase hängen und stehen lassen.
    Fotos von Familienmitgliedern an den Wänden markieren das zu verkaufende Haus als "belegt". Kaufinteressenten fällt es dann unbewusst schwerer, eine emotionale Verbindung zum Haus aufzubauen. 
     
  • Versteckte Mängel während der Besichtigung nicht nennen.  
    Je später ein Mangel ans Licht kommt, umso mehr schadet er dem Verkaufsvorgang. Wer glaubt, dass er erhebliche Mängel dem Käufer noch kurz vor dem Notartermin unterjubeln kann, wird meist sein blaues Wunder erleben. 
     
  • Gesundheitsgefährdende Mängel oder Sicherheitsmängel nicht vor der Besichtigung beseitigen.
    Weist das Haus gesundheitsgefährdende Mängel wie Schimmel oder Sicherheitsmängel wie z.B. fehlende Geländer gegen Absturzsicherung auf, wird dies von Kaufinteressenten als besonders gravierend empfunden. Kaufbereitschaft besteht dann nur, wenn Kaufpreisnachlässe eingeräumt werden, die wesentlich höher sind als der eigentliche Reparaturbedarf.

 Lesen Sie hier weiter zu strategischen Fehlern beim Hausverkauf...

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